Case Study: NKT

August 9th, 2021

Die Herausforderung

NKT kämpfte mit der Komplexität der End-punktverwaltung auf verschiedenen Ebenen, ein instabiles Client-Management-System, Endbenutzer mit zu vielen Berechtigungen, fehlende Transparenz und Nachverfolgungsmöglichkeiten von Software-Lizenzen. All dies machte die IT-Umgebung von NKT unsicher und angreifbar. Informationen über Softwarelizenzen waren in den Excel-Dateien gespeichert – die Daten enthielten jedoch nur Details über gekaufte Lizenzen, der Status wurde nicht aktualisiert, wenn ein Mitarbeiter ausschied, so dass es keine Kenntnis über eine allgemeine Anzahl von Lizenzen gab, die von Mitarbeitern genutzt wurden.

Softwarelizenzen sind einzeln gekauft wurden. NKT stellte fest, dass sie aufgrund unzureichender Informationen und ineffektiver Software Asset Management (SAM)-Prozesse für bestimmte Lizenzen bezahlt hatten, die über regionale Programme und Sonderangebote kostenlos hätten bezogen werden können. NKT versuchte, einen globalen Ansatz zu implementieren, was aufgrund der weltweiten Verteilung der Standorte und unterschiedlichen Anforderungen der User schwer zu realisieren war

„Unmittelbar nach der Einführung von MECM in unserem Unternehmen wurde uns klar, dass mit der großen Leistung, die das Software-Tool bringen kann, auch eine große Verantwortung und Komplexität bei der Nutzung einhergeht. Nach der Implementierung von SoftwareCentral konnten wir die volle Leistung von MECM nutzen – auf eine einfache, sichere und kontrollierte Weise. Schon nach der ersten Woche der Nutzung, stellten wir spürbare Verbesserungen im täglichen IT-Struktur und Prozessmanagement fest.“ Martin Peters: Manager Desktop & Mobile Services, NKT

Die Lösung

Mit den gegenwärtigen Covid-19-Einschränkungen im Bewusstsein, begann die Suche nach einer Lösung. Trans4mation identifizierte die bestehenden Endpoint-Management-Probleme und entwickelte ein maßgeschneidertes Angebot zur Lösung und Optimierung der zugrunde liegenden Prozesse. Das Projekt beinhaltete eine Migration von bisherigen Desktop- und Server-Management-Lösungen zu MECM.
Im Zusammenhang mit der Migration führte Trans4mation SoftwareCentral ein – ein Tool zur Vereinfachung der zugrundeliegenden Prozesse von MECM und zur Erreichung der damit verbundenen Anforderungen, die NKT stellte. Die grundlegenden waren die Reduzierung der Komplexität bei der Arbeit mit MECM, spezifische Benutzerrollen, die Fehler verhindern sollten, und das Erreichen der vollen Kontrolle über das Softwarelizenzmanagement.

NKT bekam eine Testinstallation von SoftwareCentral und war beeindruckt. „30 Minuten Demo sind nicht genug – man will
mehr erfahren“, sagt Martin Peters.

Die Tatsache, dass SoftwareCentral direkt auf MECM installiert wird, ohne dass zusätzliche Clients auf den Arbeitsplätzen installiert werden müssen, unterschied es von anderen NKT bekannten Lösungen. Eine wichtige Rolle spielte auch die Möglichkeit, einen Proof of Concept (POC) in der MECM-Umgebung von NKT durchzuführen, der es ermöglichte, die Lösung unter realen Bedingungen zu testen, ihre Funktionalitäten kennenzulernen und sie allen relevanten Stakeholdern im Unternehmen vorzuführen.

Die Resultate

Mit SoftwareCentral richtete die NKT Sicherheitsrollen ein. Damit wurden lokale Admin-Rechte entfernt, so dass die Möglichkeit besteht, temporäre lokale Gruppenrechte und Zugriff zu beantragen, wenn ein bestimmter Bedarf besteht.

NKT reduzierte die Arbeitsbelastung des IT-Supports, indem es den Anwendern die Möglichkeit gab, Software und Hardware selbst mit einem Klick über das Self-Service-Portal von SoftwareCentral anzufordern.

Mit der zusätzlichen Funktionalität etablierte NKT einen neuen Einkaufsprozess und erreichte damit die gewünschte Kontrolle und Transparenz bei der Softwarelizenzierung. In der Vergangenheit brauchten Anwender etwa eine Woche, um eine neu lizenzierte Software zu erhalten, jetzt – etwa eine Stunde.

Mehr noch, jetzt ordnet NKT die Software direkt dem Benutzer zu und nicht wie früher der Arbeitsstation, so dass es nach einer Neuinstallation des Geräts einfach ist, alle Anwendungen wieder zu bekommen.

Eine der vorteilhaftesten Funktionen von SoftwareCentral für NKT ist die Möglichkeit, Lizenzen auf Basis eines Mietmodells zu verwalten. Der Benutzer mietet sie für zwei Tage, dann wird die Software deinstalliert und die Lizenz wird entfernt. Mit der Möglichkeit, Lizenzen nach einem bestimmten, mit dem Hersteller abgestimmten Prozess zu teilen, hat es das Lizenzmanagement für NKT sehr effizient gemacht.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Lizenzkosten um 50 % gesenkt wurden, die Anzahl der Tickets um 10 % gesunken ist und die
IT-Supportkosten durch die Implementierung eines Self-Service-Portals deutlich reduziert werden konnten. Einfache Workflows, vordefinierte Vorlagen und rollenbasierte Module tragen dazu bei, den Aufwand für den IT-Support zu verringern, die Zeit für die Lösung von Tickets zu verkürzen und die Benutzerzufriedenheit zu erhöhen.

Über NKT

NKT, gegründet 1891, ist ein globaler Frontline-Lieferant für den Energiesektor. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Kabel, Zubehör und Lösungen, die Strom in Verbundnetze, Wasser- und Kernkraftwerke sowie Windparks an Land und auf See, Öl- und Gasplattformen und Solarenergie bringen.
Das Unternehmen beschäftigt 3.500 Mitarbeiter, 14 Produktionsstandorte in Europa und weltweite Vertriebsbüros. Als Full-Service-Partner in der Energiekabelindustrie ist NKT bestrebt, nachhaltige, langlebige Lösungen zu liefern, die es ihren Kunden ermöglichen, eine sichere und beständige Zukunft in einer Welt zu schaffen, die mehr und mehr auf Energie angewiesen ist.